Auckland

Mandy ist beeindruckt dass ich ohne Navi sondern mit einem groben Stadtplan und Bauchgefühl das Hostel finde. Aber Neuseeländische Städte sind klein und übersichtlich – deswegen ist das keine große Kunst. Ich besuche eine gute Art-Gallery, wo der Schwerpunkt gerade auf den Neuseeländer Künstler Billy Apple liegt. Er hat zum Beispiel einen Teil seiner Zellen als DNA dort in einem Kühlschrank ausgestellt. Und einen Kaffee-Mix entworfen, bei dem die Kaffeesorten im Verhältnis des Goldenen Schnittes gemischt sind.
Das beste an Auckland: Ich bekomm Besuch von Lukasch! Gemeinsam mit Sophie, die ich zufällig wiedertreffe, erkunden wir Mount Eden, den Yachthafen und die Open-Mic-Szene von Auckland.

Piha

Entlang der Coromandel-Küste und an Auckland vorbei fuhr ich dann Montag nach Piha, eine Surf-Ort 40 Minuten westlich von Auckland. Dort erwartete mich der Jandal Palace, ein geschmackvoll eingerichtetes Hostel mit Chill-Out-Area, Garten, Hühnern, Freilandeiern, Trampolin und einem Bilderbuch-Strand in der Nähe, wo auch der Film “Das Piano” gedreht wurde. Wegen der hohen Wellen traute ich mich aber nicht surfen sondern machte mit der Schweizerin Andrea am Dienstag eine Wanderung in den Bush mit Strandblick und Finish am Strand. Danach ging es, nahe dem Ende der Neuseeland-Reise Richtung Auckland. Die Holländerin Mandy durfte auch gleich mitfahren, sie hat in Auckland sogar zufällig das selbe Hostel wie ich gebucht.

New Chums Beach

Generell wache ich hier meist ohne Wecker vor 7 Uhr auf und bin topfit. Am Montag geht es also relativ früh zu New Chums Beach, der neunzentschönsten Strand der Welt. Er nicht bebaut, nur zu Fuß erreichbar und bei Flut von der Außenwelt abgeschnitten. Ich mache mich eine Stunde nach Flut (also etwas zu früh) auf den Weg dahin. Als ich den Strand erreiche, bin ich dort ganz alleine. Das war wohl einer der entspanntesten Bade-Vormittage meines Lebens (bis dann um 11 die ersten anderen Besucher kamen).

Leider gibt es Pläne für ein Bauprojekt auf New Chums Beach, die Locals wehren sich dagegen – hoffentlich weiterhin erfolgreich.

Kuaotunu und Coromandel

In Luke’s Diner in Kuaotunu kredenzt mir Koch Christian einen tollen Wrap, während ich ihm ein paar Urlaubsfotos zeige. Danach schmeiß ich mich auf den dortigen schönen Strand. Elena wird inzwischen in Coromandel in einem Supermarkt von einem Päärchen, Jeff und Monnet angesprochen. Sie finden Elenas Radvorhaben toll, vor allem weil Jeff selbst damals als 16-jähriger mit dem Rad von England nach Jerusalem gefahren ist. Deswegen laden sie uns auf ein Abendessen und gratis Übernachtung in ihrem Haus ein. Ihr woofing-Angebot (Arbeiten im Waterpark für Unterkunft und Essen) müssen wir leider aus Zeitmangel ablehnen.

Cathedral Cove

Wir sind auf der Coromandel Peninsula und wollen Abends zum Hot Water Beach. Dort gibt es unter dem Sand ca. 60 Grad heiße Quellen. Gräbt man bei Ebbe ein Loch, hat man einen Pool. Da die Ebbe in der Nacht aber so hoch war, ging das etwas schwierig. Wir waren zu faul zum buddeln und haben nur die Füße in den extrem heißen Strand gesteckt.

Am Sonntag schwang sich Elena wieder aufs Rad. Bbei Cathedral Cove haben wir uns dann wieder getroffen und geplantscht.

Whangamata

Schon wieder habe ich ein Hostel gefunden, wo ich länger bleiben könnte weil es so gemütlich ist und die Reisenden (Elena, Leny, Nick, Ashley und noch zwei Verrückte) so nett sind. Elena aus Berlin hat schon mehr als 3000 Kilometer in Neuseeland mit dem Rad hinter sich!

Elena und ich leihen uns Kayaks und fahren zur versteckten Donut-Island. Diese Insel ist wie ein Donut aus Stein aufgebaut und durch ein kleines Loch kommt man mit dem Kayak in die Insel hinein. Drinnen kann man den versteckten Strand genießen. Zum Glück beginnt es danach in Whangamata voll zu regnen und ich reise nach einem Tag ab. Da es wirklich extrem schüttet, fährt auch Elena ausnahmsweise bei mir im Auto mit – man glaubt es kaum, dass in mein Auto ein Fahrrad passt!

Mount Maunganui

Ein richtig lieber Ferienort ist Mount Maunganui. Da gibt’s sogar einen Berg, auch wenn er nur schlappe 232 Meter hoch ist. Ich bin um 6:30 Uhr aufgestanden, damit ich ihn in einer Tageswanderung schaffe.

Wer mich kennt wird sich wundern, warum ich plötzlich Kaffee trinke. Aber der schmeckt hier wirklich gut. Am Besten schmeckt Mocca mit Kaokao und guter Neuseeländischer Milch nach einem so erfolgreichen Gipfelsieg 😉

 

Matamata

Nach der letzten sonnigen Surf-Session habe ich es doch geschafft, Raglan zu verlassen. Das Leben mitten im Regenwald und die schönen Wellen haben aber bleibenden Eindruck hinterlassen.

Um neue Herausforderungen zu suchen habe ich mich nach Matamata begeben, wo das Dorf Hobbiton für den Herr Der Ringe Film gedreht wurde. Als ich dort war, kam mir das nach meinem Dschungel-Erlebnis alles so touristisch vor, dass ich doch keine Tour bei den Drehorten mitmachen wollte. (Dafür würden mich ein paar von euch wohl jetzt schlagen). Wenn man die niedlichen Hügel mit den Schafen drauf sieht weiß man aber, warum hier gedreht wurde.

 

Raglan

Ich wohne in Whale Bay nahe Raglan in der Karioi Lodge. Das ist hier ein kleines Paradies mitten im subtropischen Regenwald und besteht aus mehreren Häusern. Es gibt keinen Netzempfang und Internet kostet 5$ für 100 MB. Ich habe ein Vierbettzimmer (manchmal) für mich alleine und es gibt viel zu tun. Gleich nach der Ankunft koche ich Kartoffelpüree. Dann eine Runde Billard mit Steve aus Deutschland. Leider zwei zu eins verloren. Es regnet.
Samstag und Sonntag surfe ich jeweils ein paar Stunden.
Am Abend wird auf dem Küchentresen getanzt (nein ich nicht). Wer sich traut, kann auch nachts spazieren gehen und die Glühwürmchen-Larven beobachten, die hier überall wohnen. Da die Zivilisation etwas weiter weg ist, sieht man auch die Sterne wunderschön.
Montag ist wieder verregnet, da der Herbst Einzug hält. Lazy Day. Am Abend darf ich bei einer Reisegruppe, die gerade angekommen ist mitmachen, als sie den Haka, also  den Maori-Kriegstanz lernen.
Dienstag nutzte ich um von den tollen Wellen Fotos zu machen und genieße den guten Cafe in der gemütlichen Stadt Raglan. Mittwoch bin ich so aktiv, dass ich den Loop Track (ein Busch-Walk) und Martial Arts Training mache. Ich schaffte zwar nur drei Klimmzüge (nicht so wie die anderen ca. 40) aber Kickboxen üben ist lustig. Jürgen bekam von Steve ein blaues Auge verpasst. Ich habe Glück. Keine Verletzung.

Ich werde schon ausgelacht, da ich jeden Tag meinen Aufenthalt um einen Tag verlängere. Es ist einfach zu schön hier. Donnerstag geht sich noch eine sonnige und tolle Surf-Session mit der Schweizerin Tonie aus.

Speziell für Norb gibts eine Wellenstudie. Der Surfspot ist Manu Bay, wenn nicht anders erwähnt.

Waitomo

Noch immer voll in Fahrt, düste ich am Freitag weiter Richtung Waitomo Glowworm Caves. Die Glühwurm- (bzw. Glühlarven-)höhlen sind ja angeblich Weltberühmt. Und es war auch wirklich so schön anzusehen, wie an der Höhlendecke unendlich viele Glühwürmchen hängen, während man darunter im Boot leise durch den Höhlenfluss gleitet. Am Weg dahin bin ich ganz wagemutig als kleine Pause über eine alte Hängebrücke marschiert. Danach fuhr ich im noch immer strömenden Regen bis zu meinem nächsten Hostel, dem Karioi Lodge in Whale Bay nahe Raglan. Mal sehen wie es mir diesmal beim Surfen geht. Kurz vor Whale Bay traute sich doch die Sonne heraus und bescherte eine wunderschönen Wellen-Sonnenuntergangs-Regenbogenstimmung.

Rotorura

Wai-o-Tapu

Auf dem Weg von Taupo nach Rotorua liegt Wai-o-Tapu “Thermal Wonderland”. Hot Pools, ein Geysir und Wasserbecken in allen möglichen Farben und Geruchsnoten (Stichwort: faule Eier) warten dort auf geologisch Interessierte. Pünktlich um 10:15 Uhr versammelt sich eine Menschenherde um den Geysir “Lady Knox Geyser”, der Ranger schmeißt eine Tüte Pulver (Seife) rein und der Geysir sprüht kurz danach eine Wasserwolke in die Höhe.

Canopy

In Rotorua, eine kleine Stadt am Vulkansee Rotorua,  wartete bereits die nächste Aktivität: Canopy Tour. Dabei ging es mit zwei sehr netten und auf Sicherheit bedachten Guides auf Flying-Foxes und Hängebrücken durch das Dach des subtropischen Regenwaldes. Eines der schönsten und spannendsten Erlebnisse hier für mich! Die Canopy Gruppe bestand aus einer Australisch-Neuseeländischen Familie und mir. Aber ich durfte auch Granny und Grandpa sagen 😉

Mitai Village

Aber natürlich war ich danach noch nicht müde. Nachdem ich beim Hostel “Funky Green Voyager” eingecheckt hatte, wurde ich dort auch schon vom Shuttlebus zur Maori-Kulturveranstaltung abgeholt. Mitai heißt die Maori-Familie, die diese Maori-Erlebnisse betreibt. Es ist zwar eine richtige Touristenveranstaltung, aber ich hatte ansonsten noch nicht sehr viel Gelegenheit, etwas über die Maori-Kultur zu lernen. Das Essen war sehr gut, es gab zum Beispiel Hangi, über vier Stunden gegartes Lamm- und Hühnchenfleisch und Kumara-Kartoffeln. Das Erlebnis dauerte ca. 2-3 Stunden und außer Essen gab es noch Tanz, Kapa Haka (Kampftanz), Gesang, Waka (Kanuvorführung) und einen Bush Walk zur heiligen Quelle mit Glühwürmchen wo man einen extrem hohen Riesenfarn bestaunen konnte.

Rotorua

Am nächsten Morgen begutachtete ich noch die schön angelegten Government Gardens, Ohinemutu Maori Village, die Lakefront und den Kuirau Park. Der Kuirau Park ist mitten in der Stadt und dort blubbert und dampft es nur so von den heißen Quellen und thermischen Aktivitäten. Die Berlinerin, die ich in Taupo kennenlernte hat es auf den Punkt gebracht: “Als ich durch den Park spazierte wurde mir klar, die sitzen hier auf ‘ner tickenden Zeitbombe”

Taupo

In Taupo angekommen nutzte ich erst einmal das tolle gratis Internet in der Library und organisierte die nächsten Tage. Da ich keinen Mega-Tongariro-Crossing-Fußmarsch hinter mir hatte, war ich ja topp motiviert. Die Lonely-Planet Empfehlung “Black Currant Backpackers” hatte sogar noch ein Zimmer frei. Nach dem Einchecken erkundete ich die Huka Falls, ein Wasserfall der eigentlich aus einer Ansammlung von Stromschnellen besteht. Am Ende der Wanderung kann man sich in der heißen Quelle, die in den Fluss fließt, einem gratis heißen Bad unterziehen. Bei Regen und dem kühlen Wetter die ideale Wohltat!

Krasses Mietauto

Reis kauft man im Supermarkt. Doch die Reisschüssel hab ich schon. Mein neuer Cityflitzer wird mich hoffentlich auch über Land kutschieren und ist nichts für Lärmempfindliche Ohren. Aber der Verbrauch ist mit 6,5 Liter ganz ok. Immerhin bezahlt man hier ja 1,929 Dollar pro Liter Benzin. Eine kleine Überraschung war es, als die Dame bei der Autovermietung meinte, ob mir manuelle Gangschaltung eh nichts ausmacht. Neein überhaupt kein Problem, ich kann super mit der rechten Hand den Blinker betätigen, mit der linken Hand schalten und dann noch daran denken auf der linken Seite zu fahren (Dachte ich… bevor ich dann doch einige Male zur mit der rechten Hand zur Fahrertür griff und bemerkte, dass sich hier kein Ganghebel befindet). Da bilden sich gerade ganz neue Synapsen in meinem Gehirn!

Da ich ja nun sehr wendig und beweglich bin, bin ich jetzt viel schneller unterwegs auf der Nordinsel. Am ersten Tag legte ich gleich ein paar hundert Kilometer zurück (ohne Navi und ohne mich zu verfahren) und fuhr bis Taurangi. Ich blieb am Weg nur bei einer Windmühle stehen, wo ich die nette Petronella kennenlernte. Die haben dort eine holländische Windmühle originalgetreu nachgebaut und verwenden sie zum Mehl mahlen (DeMolen in Foxton). Gegen freiwillige Spende darf man die Windmühle von innen begutachten.
Das Hostel in Taurangi, das “Extreme Backpackers” ist wirklich empfehlenswert, mit Hängematten und sauberer Küche. Leider hatten alle, die dort waren, das gleiche Problem wie ich: unser Ziel, die Tageswanderung beim Tongario Alpine Crossing war wegen der schlechten Wetterlage nicht möglich. Es sollte auch die nächsten Tage viel regnen.
Also blieb ich nur eine Nacht und fuhr am nächsten Tag weiter. Shana aus Kanada nahm ich dabei auch gleich mit.

Windy Welly

Warum wird Wellington Windy Welly genannt? Genau, weils so windig ist. Genaugenommen an mindestens 173 Tagen im Jahr mehr als 60 km/h Windgeschwindigkeit. Das habe ich auch gemerkt, als ich auf den gar nicht so hohen Mount Victoria Lookout rauf bin und fast verblasen wurde.

Hier noch ein paar ausgewählte Fotos von Wellington, eine wirklich coole Stadt mit Flair und schönen Locations wie die Cuba Street mit ihren Straßenmusikanten, Cafes und Bars.

Windy Welly

Wellington ist gemütlich, hip, sonnig und vor allem windig! Mir hat es beim Gehen fast die Flip-Flops von den Füßen geweht und einmal auch die Kappe vom Kopf. In der ersten Nacht bin ich sehr oft aufgewacht weil in dem alten Gebäude die kaputten Fenster klapperten. Für die zweite Nacht hab ich Zimmer gewechselt, mal sehen ob die Fenster diesmal weniger wackelig sind.

Samstag Vormittag ging’s zum Farmers’ Market. Dort war es so windig und ich half einer Farmerin, ihren Stand nach einer starken Windböe wieder herzurichten (hab eigentlich nur eine Flasche aufgehoben). Dafür bekam ich gleich eine Topfengolatsche und die Limette, die ich kaufen wollte, geschenkt. Frühstück war also gesichert.

Weitere Highlights: Betrachtung des Beehives (bienenstockähnliches Regierungsgebäude), Hafenpromenadenspaziergang mit Entdeckung eines Hipster-Designmarktes und Galeriebesuch. Die Museen in Wellington sind meist gratis und deswegen ein guter Zufluchtsort vor dem Wind!

Ab nach Norden

Auch wenn Nelson nun meine Lieblingsstadt war, ging es am Freitag über Picton mit der Fähre auf die Nordinsel nach Wellington. Piri, die Hostel-Mama gab mir in der Früh noch einen selbstgemachten Muffin mit. Ich werde sie vermissen 🙂

So eine Fährenfahrt von der Süd- auf die Nordinsel dauert ungefähr dreieinhalb Stunden und war trotz Sonnenschein sehr windig und somit kühl. In der Fähre drin ist es natürlich angenehm und man kann die Zeit im Kino oder Cafe verbringen. Picton und Wellington liegen ungefähr am gleichen Breitengrad. Man fährt also durch Queen Charlotte Sound und Cook Strait von der Süd- auf die Nordinsel, ist aber nach der Ankunft nicht weiter nördlich.

Bei der Gepäcksausgabe ist mir ein Tirol-Rucksack aufgefallen und ich hab die Trägerin des Rucksacks gleich angesprochen: Alice aus Köln (wer sich jetzt so wie ich wundert, der Rucksack war ein Geschenk des Tiroler Unternehmens, bei dem sie gearbeitet hat). So hatte ich gleich jemanden, mit dem ich Freitag Abend Essen gehen und Bier trinken konnte. Das Bier trinken gestaltete sich schwieriger als gedacht: Karfreitag herrscht in Neuseeland Alkohol-Ausschank-Verbot. Die zwei Schweizer in Alices Hostelzimmer hatten aber vorgesorgt und zum Glück ihren Vorrat brüderlich mit uns geteilt.

Abel Tasman Nationalpark

Einer der beliebtesten Urlaubsorte in Neuseeland ist der Abel Tasman Nationalpark an der Nordküste der Südinsel. Die Buchten und Wege erreicht man nur zu Fuß oder per Boot. Ich wollte dort auf jeden Fall eine Nacht verbringen und Kajak fahren.

Die Kajakfahrt

Da man alleine kein Kajak ausborgen darf, musste ich mit einem Guide die Kajaktour machen. Mit dem Wassertaxi wurden wir zum Onetahuti Beach gebracht und von dort ging es los. Ich hatte etwas Pech, denn Aaron, mein Kajakguide ist weit hinaus über die Grenzen des Abel Tasman Nationalparks für seine schlechten Witze bekannt. Zum Glück verstand ich nur die Hälfte seines Kiwi-Englisch und der erste Tag im Kajak war erträglich. Zwei von uns gingen sogar in der Mittagspause schwimmen – trotz der Stachelrochen die hier herumkurvten. Ich war natürlich eine der zwei 😉

Das Hostel

Da Ostern ist und alle Hütten ausgebucht waren, verbrachte ich die Nacht auf einem schwimmenden Hostel in Anchorage. Abendessen und Frühstück waren hier inklusive – also Luxus für einen Nationalpark. Wir spielten ein lustiges Spiel bei dem man eine Kartonschachtel mit dem Mund vom Boden aufheben muss, ohne mit Knie oder Hände den Boden zu berühren. Bitte ausprobieren – das ist wirklich sehr schwierig!

Der Fußmarsch

Am zweiten Tag marschierte ich zu Fuß bis zum Ausgang des Nationalparks in Marahau, begleitet von zwei Mädchen, die ich am Hostelschiff kennenlernte und mit denen es eine wirklich tolle Wanderung war. In der Mittagspause wagten wir uns sogar ins erfrischende Meer.

Nelson

Im Auto überstellen bin ich mittlerweile super. Habe deswegen dasGratis-Mietauto pünktlich in Picton abgeliefert und bin dann gleich mit dem Bus nach Nelson weitergedüst. Hier habe ich mein absolutes Lieblingshostel entdeckt. Bei Piri und Alan daheim ist es so gemütlich! Maximal sieben Gäste werden in Trampers Rest aufgenommen. Und Nelson ist eine richtig lebenswerte Kleinstadt mit wenig Nightlife aber viel Lenbensqualität.